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Wochengeld

  • Wer - Anspruchsberechtigte, Voraussetzungen
  • Wann - Anspruchsdauer
  • Wieviel - Anspruchshöhe
  • Womit - Erforderliche Unterlagen
  • Wo - Kontakte, Zuständigkeit, Zusatzinformation


Wann?

Das Wochengeld gebührt während der Zeit des Mutterschutzes, der im Normalfall acht Wochen vor bis acht Wochen nach der Entbindung dauert. Bei Mehrlings-, Früh- und Kaiserschnittgeburten verlängert sich der Zeitraum nach der Geburt auf zwölf Wochen.

Die Achtwochenfrist vor der voraussichtlichen Entbindung wird aufgrund eines ärztlichen Zeugnisses berechnet. Erfolgt die Entbindung zu einem anderen als dem von der Ärztin/ vom Arzt angenommenen Zeitpunkt, verkürzt oder verlängert sich die vorgesehene Frist vor der Entbindung entsprechend. Wird die Schutzfrist (und damit die Wochengeldauszahlung) vor der Geburt verkürzt, verlängert sich grundsätzlich die Schutzfrist (und damit auch die Wochengeldauszahlung) nach der Geburt entsprechend, höchstens aber auf 16 Wochen.

Das Wochengeld sollte acht Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin beantragt werden (zuständige Behörde siehe Kontakte).

Das Wochengeld wird monatlich im Nachhinein ausgezahlt. 

Werdende Mütter können aus gesundheitlichen Gründen eine Freistellung erwirken, die schon vor dem Beginn des Mutterschutzes einsetzt. Sie erhalten auch während dieser Periode Wochengeld. In diesem Fall sollte das Wochengeld sofort nach der Ausstellung der Bescheinigung des Arbeitsverbots beantragt werden.

Bei einem Antrag auf Wochengeld vor der Geburt:

  • Arbeits- und Entgeltbestätigung für das Wochengeld ODER
  • bei Bezug von Leistungen nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz (AIVG) - Arbeitslosengeld, Notstandshilfe - bzw. von Kinderbetreuungsgeld vor Beginn der achtwöchigen Schutzfrist: "Mitteilung über den Leistungsanspruch"
  • Arztbestätigung über den voraussichtlichen Geburtstermin oder im Falle einer vorgezogenen Schutzfrist: Freistellungszeugnis
     


Für die Auszahlung nach der Entbindung sind folgende Unterlagen erforderlich:

  • Geburtsbestätigung oder Geburtsurkunde des Kindes
  • bei Mehrlings-, Kaiserschnitt- oder Frühgeburten: Bescheinigung des Spitals

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Womit?

»Zu den Formularen der Krankenkassen

Unselbstständig erwerbstätige Frauen benötigen:

  • Arztbestätigung über den voraussichtlichen Geburtstermin
  • Arbeits- und Entgeltbestätigung für das Wochengeld (erhältlich bei der Krankenkasse) ODER 
  • "Mitteilung über den Leistungsanspruch" (ein Computerausdruck, der Beginn, Höhe und Ende des Anspruchs enthält), die Sie nur dann benötigen, wenn Sie unmittelbar vor Beginn der achtwöchigen Schutzfrist Arbeitslosengeld, Notstandshilfe oder Kinderbetreuungsgeld erhalten haben.

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Wo?

Zuständigkeit:

Für unselbständig erwerbstätige Frauen, selbständig erwerbstätige Frauen und geringfügig beschäftigte Arbeitnehmerinnen sind die Krankenkassen zuständig.
Mittellose werdende Mütter und Wöchnerinnen wenden sich an ihre jeweilige Bezirkshauptmannschaft, für Wienerinnen ist die Magistratsabteilung Elf zuständig (siehe weitere Informationen).

 

Weitere Informationen:

Arbeiterkammer-Portal
Das Arbeiterkammer-Portal hält unter dem Stichwort "Wochengeld" Informationen bereit.

Frauenratgeberin
Die Informations-Plattform des Bundeskanzleramtes berät unter dem Stichwort "Wochengeld".

Help.gv.at
Der offizielle Amtshelfer Österreichs bietet umfassende Information und Verlinkung, ebenso eine Behörden-Datenbank, über die Sie z.B. direkt zu Ihrer Bezirkshauptmannschaft kommen können.

Magistratsabteilung 11 - Amt für Jugend und Familie
Die MAG Elf ist für alle WienerInnen zuständig, bietet Information und Beratung von Erziehungs- über Rechts- bis hin zu finanziellen Fragen.

Österreichische Sozialversicherung
...stellt Informationen zum Wochengeld mit Links zu allen Krankenkassen bereit.
Unselbständig erwerbstätigen Frauen, geringfügig beschäftigte Arbeitnehmerinnen und selbstständig Erwerbstätige über der Geringfügigkeit wenden sich an ihre Krankenkassen zum Bezug des Wochengeldes.


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